Aktuelles

Die Möbelkammer Lohne ist vom 02.07. bis zum 13.07.2018 geschlosen.
In diesem Zeitraum sind wir nur per Mail oder Whatsapp erreichbar.
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Wir dürfen eine neue Mitarbeiterin Frau Lena Tabeling herzlich begrüßen.
Frau Tabeling wird ab dem 1. März 2018 als sozialpädagogische Mitarbeiterin beim Jugendförderwerk Vechta e. V. angestellt.
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FASD-Fachtagung gibt Integrationshelfern praxisnahe Tipps

Auf Einladung des Jugendförderwerkes Vechta e. V. gaben Dipl. Sozialarbeiter Ralf Neier, Therapeut und Leiter der Intensivwohngruppe Hof Seggert (FASD) sowie Dipl. Pädagogin Julia Kilp, Deeskalationstrainerin und Betreuerin in einer Intensivwohngruppe, praxisnahe Tipps im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die mit einer Fetalen Alkoholspektrum-Störung (FASD) geboren wurden.

In den vergangenen Jahren hat das Jugendförderwerk ein Konzept entwickelt, um zunächst Kinder mit Asperger Autismus an Schulen zu begleiten. Heute betreuen 50 speziell geschulte Integrationshelferinnen und -helfer 50 Kinder und Jugendliche in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg, Emden, Bremen, Diepholz, Osnabrück mit unterschiedlichen Formen des Autismus, sozialemotionalen Krankheitsbildern und seit zwei Jahren verstärkt auch FASD-Kinder.

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist laut Studien die häufigste Ursache für nicht genetisch bedingte Behinderungen. Unter den Teilnehmern der FASD-Fachtagung in der Katholischen Akademie Stapelfeld waren neben Integrationshelferinnen und -helfer des Jugendförderwerkes Vechta auch Eltern, Pädagogen und Sozialarbeiter.

Viele FASD-Kinder werden in Pflegefamilien sowie in der stationären Jugendhilfe betreut und brauchen von Anfang an eine besondere Fürsorge, Aufsicht sowie vielfältige Hilfen im medizinischen, psychologischen und pädagogischen Bereich. Die Kinder haben in Bezug auf Unterrichtsmethode, Klassenraumgestaltung und Ablaufstrukturen besondere Bedürfnisse, betonten die Referenten. Im Fachforum berichteten Ralf Neier und Julia Kilp unter dem Motto „Täglich grüßt das Murmeltier“ aus ihren Erfahrungen aus der stationären Jugendhilfe und stellten Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für die Betroffenen vor.

Die betroffenen Kinder haben ein gestörtes Nähe-Distanz-Verständnis und haben oft Schwierigkeiten, das Verhalten, die Gestik und Mimik ihrer Mitmenschen richtig zu deuten. Hinzukommen häufig Orientierungsprobleme, Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Konzentrationsfähigkeit. Daher sind die betroffenen Kinder auf eine besondere Fürsorge sowie auf klar geregelte Strukturen mit eindeutigen Regeln und Grenzen in ihrem alltäglichen Lebens- und Schulumfeld angewiesen. So geben unteranderem ein geregelter Tagesablauf, feste Sitzplätze sowie ein übersichtlich und reizarm gestalteten Klassenraum den Betroffenen Sicherheit, Beständigkeit und die Möglichkeit, sich zu konzentrieren.

„Diese Kinder sind impulsiv, unruhig und können ihr Verhalten oft nicht reflektieren. Daher sind sie auf eine intensive Betreuung angewiesen“, erklärt Dipl. Sozialpädagogin Christina Zerhusen vom Jugendförderwerk Vechta, die die Fachtagung gemeinsam mit Martina Klöker, Pädagogische Mitarbeiterin und Erzieherin, organisiert hat. Sie dankte den anwesenden Integrationshelferinnen für „ihren ganz persönlichen Einsatz mit diesen besonderen Kindern, der uns auch manchmal an unsere Grenzen bringt und Tränen kosten kann“.

Das Jugendförderwerk Vechta e. V. wurde 1977 auf Initiative des "Bundes der Deutschen Katholischen Jugend" (BDKJ), Landesverband Oldenburg, mit dem Ziel gegründet, die kirchliche Jugendarbeit im Offizialatsbezirk Oldenburg zu unterstützen und zu fördern. Das Jugendförderwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, durch Angebote, Projekte und Maßnahmen in der Jugendberufshilfe den Betroffenen eine Integration ins Berufsleben sowie eine Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Im Sinne eines ganzheitlichen Förderansatzes sollen die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden und Hilfen zur psychosozialen Stabilisierung erhalten.



Am 9. Februar 2018 fiand FASD-Fachtagung statt.


FASD-Fachtagung


Zertifizierungsaudit
Am 18.09.2017 fand das zweite Zulassungsaudit in unseren Räumlichkeiten statt. Wir haben die Zulassung als Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung §178 SGB III i. V. mit der AZAV im Fachbereich Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (FB1) erfolgreich bestanden. Damit können wir auch weiterhin in unserem eingestammten Tätigkeitsbereich arbeiten.



Weihbischof Theising besucht am Josefstag das Jugendförderwerk Vechta e. V.

Vechta, 20.03.; Anlässlich des 11. Josefstages, einem deutschen Aktionstag für katholische Jugendsozialarbeit, besuchte Weihbischof Wilfried Theising am Montag das Jugendförderwerk Vechta e.V. (Jfw). Nach einem Gespräch über den gemeinnützigen Verein und einem Rundgang durch die Jugendwerkstatt kam der katholische Priester mit jungen Geflüchteten ins Gespräch, die aktuell am Sprachkurs des Jfw teilnehmen.

Stefan Riedmann, Vorsitzender des Vereins, Heinz Hagl, Pädagogischer Leiter, Bernhard Johannes, Holzverarbeitung, Britta Jürges, Bereich Integration von Flüchtlingen und Hauswirtschaft und Christina Zerhusen, die den Bereich der Integrationshelfer koordiniert, boten Theising detaillierte Einblicke. Als Rechtsträger des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Landesverband Oldenburg, (BDKJ) schafft das Jfw neben dem Schwerpunkt der Jugendwerkstatt ein breites Angebot an Leistungen für junge Menschen. 11 Mitarbeitende kümmern sich um Verwaltung und Leitung der Einrichtung und vor allem um Anleitung der Teilnehmenden.

Durch praktische Arbeit in seinen Werkbereichen will der Verein bei Jugendlichen, die in normalen Schul- und Ausbildungssituationen Schwierigkeiten haben, die Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle schaffen. Es gehe um kleinschrittige und vertrauensvolle Begleitung junger Menschen, erklärten die Praktiker. „Der Handwerker muss Pädagoge sein und umgekehrt“, stellte Hagl fest. Die Einrichtung wird durch das Jobcenter, den Landkreis Vechta und Mittel der Europäischen Union unterstützt und pflegt ein Netzwerk mit vielen Partnern gepflegt, dem Landes-Caritasverband und dem Offizialat, mit Schulen und Arbeitgebern.

In der Tischlerei lernen die Jugendlichen zunächst Zuverlässigkeit und Ordnung am Arbeitsplatz, dann müsste das Handwerk gelernt werden, um Aufträge abzuarbeiten. Vor allem Sonderanfertigungen für kirchliche und öffentliche Träger und für Privatpersonen werden durch Tischler Bernd Johannes, zwei Gesellen und derzeit 13 junge Männer, die durch verschiedene Maßnahmen zum Jfw gekommen sind, abgearbeitet.

Der Verein habe eine gute Quote. Hagl berichtete, dass man viele Teilnehmer anschließend im Arbeitsmarkt unterbringen könne. „Wir haben da einen guten Ruf, die Jugendlichen müssen sich bei uns beweisen, bevor wir sie an Arbeitgeber vermitteln“, erklärte der langjährige Mitarbeiter der Einrichtung. Bei ihnen werde der einzelne Jugendliche nicht schnell abgeschrieben, erklärte er. Es gelte der Zuspruch: „Wir nehmen euch auf, so wie ihr seid und versuchen das Beste daraus zu machen“, ergänzte Zerhusen.

Seit 1977 gibt es den Verein, 1984 wurde der Soziale Briefkasten als Vorgänger der heutigen Jugendwerkstatt gegründet. Die Arbeit des Jugendförderwerkes unterliegt einem ständigen Wandel, erfuhr Weihbischof Theising. Neben der Arbeit mit Geflüchteten, die von der Kombination aus mehrmonatigen Sprachkursen und praktischer Arbeit profitierten, fordern aktuell auch die Einführung der Inklusion heraus. Der Bedarf an Integrationshelfern steige dadurch, erklärte Sozialpädagogin Zerhusen. Derzeit koordiniere sie ein Team für rd. 40 Kinder und Jugendliche. Durch konkrete Alltagsbegleitung ermöglichen diese Helfer vor allem Kindern mit autistischer Störung und sozial-emotionalen Störbildern die Teilnahme am Schulunterricht.
Johannes Hörnemann

Hintergrund:

Der Josefstag ist ein bundesweiter, dezentraler Aktionstag, der auf die Arbeit in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, insbesondere der Jugendberufshilfe, in katholischer Trägerschaft aufmerksam macht. Am Josefstag präsentieren diese Einrichtungen ihre Arbeit in der Öffentlichkeit. Verantwortungsträger aus der katholischen Kirche und gegebenenfalls auch aus der Politik sind eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der Lage in den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu machen. Jedes Jahr nehmen bundesweit viele Einrichtungen und Verbände an diesem Aktionstag teil, der von arbeit für alle e.V. (afa), einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) getragen wird.

Weitere Informationen: www.jugendfoerderwerk-vechta.de & www.josefstag.de

Bilder (Offizialat/Johannes Hörnemann)
Weihbischof Theising (hinten) spricht in der Jugendwerkstatt mit Dergaz, der an einem Holzprojekt arbeitet.
Im Sprachkurs unterhielt sich Weihbischof Theising mit fünf Teilnehmenden und Leiterin Britta Jürges.
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Ab dem 1. August fängt Herr Qazi, Homad eine Ausbildung als Tischler in unserer Einrichtung an. Davor hat er eine Einstiegsqualifizierung erfolgreich bei uns absolviert.
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Wir verabschieden uns von unserer langjährigen Mitarbeiten Frau Doris Ommen, die ab dem 1. August in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Ab dem 1. April 1991 war Frau Ommen in unserer Einrichtung als Lehrerin angestellt.
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Die Möbelkammer

Öffnungszeiten der Möbelkammer in Lohne

Montag 8 – 12 Uhr

Dienstag 8 – 13 Uhr

Mittwoch 8 – 13 Uhr

Donnerstag 8 – 15.30 Uhr

Donnerstags ab 12.30 Uhr ist dann auch wieder der Kellerflohmarkt geöffnet.


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